Jun 182022
 

wie kommt man mit möglichst wenig Autokontakt von Velbert nach Haltern am See?

Das Ruhrgebiet kann man von Süden nach Norden durchqueren, ohne vielnvom Straßenverkehr behelligt zu werden - vorausgesetzt, man nimmt kleine "Umwege" in kauf ...

Von Velbert tief im Süden fährt man über Hefel zunächst bis nach Kupferdreh am Baldeneysee (der kürzere Weg über Werden macht nicht halb so viel Spaß) und dann in Heisingen an der Ruhr entlang bis nach Rellinghausen und dann nach Steele, wo man das Tal verlässt und durch den einzigen städtischen Teil (Kray) fährt, um bei der erstbesten Gelegenheit (Grimbergstraße) auf die erste Bahntrasse des Tages zu wechseln, den "Zollvereinweg". Die "Kray-Wanner-Bahn" führt uns an der "Halde Rheinelbe" vorbei - wo es einen "Skulpturenwald" zu besichtigen gibt. Östlich von Gelsenkirchen geht es auf die "Erztrassenbahn", die uns über Wanne immer weiter nach Norden führt. Hinter der Halde "Pluto-Wilhelm" überqueren wir den Rhein-Herne-Kanal, ein beliebtes und sehr grünes Ausflugsziel im nördlichen Ruhrgebiet.

Vorbei an der Zeche "Ewald", heute Veranstaltungszentrum, geht es auf die Marie-Curie-Straße, an der es eine neue Wasserstofftankstelle für LKW gibt.

Weiter geht es auf der Zechenbahntrasse "Allee des Wandels", (welch treffender Name) und dann nach Osten auf der nächsten Zechenbahntrasse, "Blumenthal" genannt. Friedrich-Ebert-Straße und Mühlenstraße führen über Nebenstraßen durch Recklinghausen (nochmal "Stadt") und dann geht es über die Halterner Straße mit ersten Streuobstwiesen und auslaufender Besiedlung nach Hamm-Bossendorf, wo wir die zweite Ruhrgebietskanalstrecke, den "Wesel-Datteln-Kanal" überqueren und auch schon in Haltern-am-See sind, einer idyllischen Kleinstadt, die nun optisch eindeutig nichts mehr mit dem "Ruhrpott" zu tun hat. Nördlich von Haltern liegt Sythen mit dem CP Drügen Camp, der seine besten Tage allerdings bereits lange hinter sich hat.

Die Besonderheit "kleiner" Campingplätze

Wie ich bereits auf etlichen kleineren CPs teils schmerzvoll bemerken durfte, gibt es auf diesen meist zwei Eigenarten: 1. die Zeltwiese hat keine Sitzgelegenheiten (von einem Tisch für das selbst zubereitete Frühstück ganz zu schweigen); und 2. kein Toilettenpapier in den Waschräumen (habe immer diese "Volumenfresser" in den eng bemessenen Fahrradtaschen dabei). Nachahmer also aufpassen!

Morgen geht es nach Bad Bentheim ....

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  One Response to “Tag 1 – Durch das Ruhrgebiet”

  1. Hoi Renè
    Ja das mit den Sitzgelegenheiten ist unschön und die Sitzgelegenheit könnte noch überdacht sein!
    Man zahlt ja auch für den Platz und sooo viel Geld kostet sowas nicht!
    Das Ding mit dem Klopapier geht ins gleiche… Solte eigentlich Standard sein!
    Hatte in Österreich in der Beziehung bessere Erfahrungen gemacht!

    Gruss Sylvio

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